Idee

Menschen, die an Demenz erkrankt sind, „ticken“ anders – sie denken, sprechen, verstehen, reagieren, kommunizieren anders als kognitiv Gesunde. Der Kontakt mit ihnen ist oft sehr schwierig, aber er ist nicht unmöglich: Wenn wir etwas detektivischen Spürsinn gebrauchen, können wir in vielen Fällen herausfinden, was sie wollen. Und wenn wir diejenigen Fähigkeiten einsetzen, die ihnen länger erhalten bleiben, kann eine Verständigung durchaus gelingen! In diesem Kurs werden die wichtigsten Zugangswege aufgezeigt.

Inhalte

  • Folgen der Erkrankung für das Sprechen- und Verstehenkönnen
  • Körpersprache und nonverbale Kommunikation bei Demenz

Ziele

  • Wissen, wie die Krankheit Kommunikationsverhalten und Kommunikationsfähigkeiten verändert
  • Erkennen angemessener und beziehungsfördernder, verbaler und nonverbaler Kommunikationsstrategien für den Umgang mit Betroffenen
  • Selbstreflexion (eigene Einstellung zu und eigener Umgang mit demenziell veränderten Menschen)

Methoden

  • Praxistransfer: Veranschaulichung der Theorie anhand eines echten Pflegegesprächs
  • Übungen zum Perspektivwechsel, zu nonverbaler Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Kurzvortrag
  • Analyse von Fotos und Video-Ausschnitten

Alles im Überblick

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Dozent
Dr. phil. Svenja Sachweh

Zielgruppe
Pflegekräfte, Pflegehelfer/innen, Betreuungskräfte, Therapeut/innen, Psycholog/innen, Sozialberufe, Alltagsbegleiter/innen, Angehörige und Interessierte

Teilnehmerzahl
16

Beginn
07.07.2026

Dauer
1 Tag, 9.00-16.00 Uhr

Ort
AfG Heidelberg

Gebühr
150 €

Punkte Registrierung beruflich Pflegender
8