Palliative Care

Qualifizierungskurs für Pflegende

Block 1: Montag, 08. Februar - Freitag, 12. Februar 2021
Block 2: Montag, 22. März - Freitag, 26. März 2021
Block 3: Montag, 05. Juli - Freitag, 09. Juli 2021
Block 4: Montag, 11. Oktober - Freitag, 15. Oktober 2021

Fallbesprechungen:
jeweils von 17.00 - 19.30 Uhr am 03.03., 27.03., 28.04., 14.07. und 29.09.2021.
In Kleingruppen werden individuelle Fälle intensiv mit den Dozenten besprochen

Diesen Kurs bieten wir in Kooperation mit der AGAPLESION AKADEMIE HEIDELBERG an. Die Konzeption und Durchführung liegt in der Verantwortung der AGAPLESION AKADEMIE HEIDELBERG, deren Teilnahmebedingungen gelten. Der Kurs findet in der AGAPLESION AKADEMIE HEIDELBERG, Rohrbacher Str. 149, 69126 Heidelberg statt. Die Anmeldung für den Kurs erfolgt für Mitarbeiter des Universitätsklinikums Heidelberg und der Akademie für Gesundheitsberufe per Antrag auf Erteilung von Arbeitsbefreiung zum Zwecke einer Fort-/Weiterbildung über das auch sonst übliche Verfahren.


Idee


Palliative Care ist ein ganzheitliches Betreuungskonzept für Patientinnen und Patienten, die sich im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Erkrankung befinden. Ziel ist es, die Lebensqualität dieser Menschen und ihrer Familien zu verbessern bzw. möglichst lange zu erhalten.

Für Pflegende erfordert dies neben fundiertem Fachwissen eine betroffenen-orientierte, kreative und symptom-orientierte Pflege sowie eine individuelle Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer, die in eine palliative Haltung münden.

In diesem Kurs werden Pflegende in das Konzept der palliativen Versorgung eingeführt, damit sie in der Pflegepraxis den vielschichtigen Problemen schwerstkranker und sterbender Menschen sowie deren Angehörigen professionell begegnen können.

Zertifizierung und Rechtliche Grundlagen
Dieser Kurs folgt dem Basiscurriculum Palliative Care von Kern, Müller und Aurnhammer und ist von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zertifiziert.
Er entspricht den gesetzlichen Anforderungen der ambulanten und stationären Hospizarbeit und Palliativmedizin (§§ 39a I S.4, II S.6, 132d i.V.m. § 37b SGB V).

Inhalte

  • Erlernen der Grundlagen und Anwendungsbereiche der Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit
  • Theorie und Praxiswissen der palliativen Schmerz- und Symptomtherapie
  • Kompetenz der ganzheitlichen Versorgung
  • Reflexion der eigenen Haltung zu Sterben, Tod und Trauer
  • Training der Kommunikation und Wahrnehmung mit schwerkranken Menschen und deren Angehörigen
  • Selbstfürsorge und Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung, um schwierige Situationen gelassener zu bestehen
  • Stärkung der Teamfähigkeit
  • Sozialrechtliche Aspekte im palliativen Kontext
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Fallsupervision in Gruppen: individuelle Situationen werden reflektiert, um die Handlungskompetenz im Berufsalltag zu stärken
  • Intensive Bearbeitung eines selbstgewählten Themas aus dem Bereich Palliative Care sowie die Präsentation der Projektarbeit im Rahmen eine Kolloquiums am Ende des Kurses

 

Teilnahmevoraussetzungen

Dreijährige Ausbildung mit einem staatlichen Examen in Gesundheits- und Krankenpflege bzw. eine dreijährige Ausbildung mit einem staatlichen Examen in Altenpflege
Mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der Pflege
In Einzelfällen können auch Kranken- und Altenpflegehelfer für den Kurs zugelassen werden. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.
Bitte senden Sie uns einen Lebenslauf und den Nachweis über den Berufsabschluss in einem pflegerischen Ausbildungsberuf zu.

Dauer: Der Kurs umfasst insgesamt 160 Unterrichtseinheiten und ist in vier Blockwochen plus Fallbesprechungen aufgebaut. Die Kurszeiten sind i.d.R. von 8.45 - 16.30 Uhr. Für die Projektarbeit am Ende des Kurses sollten ca. 12 Stunden im Selbststudium eingeplant werden

Zertifikat: Für die Ausstellung des Zertifikats dürfen die Fehlzeiten nicht mehr als 10% der Gesamtstunden betragen

Veranstaltungsort: siehe Ausschreibungstext

Gebühr: € 1599,- (inkl. Zertifikat, Kursunterlagen sowie Getränke und Snacks)

Punkte: 20

Kontakt:  Fortbildung und Zusatzqualifikation

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