Idee
Pflegekräfte sind von vielen Seiten einem starken Erwartungsdruck ausgesetzt, was die Wahrnehmung eigener elementarer Interessen erschwert. Um ihre seelische Gesundheit, ihr Wohlbefinden, ihre Bedürfnisse, ihre Identität vor dem Ausbrennen zu behüten und beschützen, müssen auch sie Grenzen ziehen. Eine Aufgabe, die so manchem "Empathie-Geübten" in der Palliative Care nicht leichtfällt, die Qualität des Umgangs mit den Patientinnen und Patienten aber nachhaltig verbessert und auch ihm oder ihr selbst mehr Gelassenheit gibt.
Am Follow up Tag werden wir die Themen noch einmal Revue passieren lassen und anhand von mitgebrachten Beispielen reflektieren. Dabei werden eigene Erfahrungen aus den zwischenzeitlichen Anwendungen des gelernten eingebracht und aufgekommene Fragen besprochen.
Inhalte
- Die Verbesserung der Stresskompetenz durch
Kommunikative Fähigkeiten, z.B. durch Puffertechniken
Soziale Kompetenzen, z.B. Nein sagen, sich durchsetzen
Arbeitsmethoden, z.B. Zeitmanagement - Vermeidung Stress verursachender Verhaltensmuster wie
Perfektionismus
Befolgung von Glaubenssätzen
Aufopferungsbereitschaft - Die sieben Säulen der Resilienz
Kurzeinführung "Was ist Resilienz?"
Die sieben Säulen der Resilienz, z.B. Optimismus, Selbstbewusstsein, Handlungskontrolle - Reflektion der Survival Rezepte und nachhaltige Implementierung in den Berufsalltag
Alles im Überblick
Plätze verfügbar
Dozent
Karsta Holch, Pädagogin und Kommunikationstrainerin
Zielgruppe
Mitarbeiter/innen, berufsgruppenübergreifend
Teilnehmerzahl
14
Beginn
26.01.2026
Termine
26.01.2026 08:30
-
26.01.2026 16:00
27.01.2026 08:30
-
27.01.2026 16:00
04.03.2026 08:30
-
04.03.2026 16:00
Dauer
3 Tage, jeweils 8.30 Uhr - 16.00 Uhr
Ort
AfG Heidelberg
Gebühr
440 €
Punkte
12